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Die Kirche in TogoGeschichteDer christliche Glaube begann in Togo eigentlich zu Beginn des 18. Jahrhunderts mit der
Landung Herrenhuter Missionare. Keiner dieser Eiferer war damals dem Tropenfieber gewachsen.
Deswegen konnte das Evangelium erst gute hundert Jahre später hier Fuß fassen.
Heute gibt es in der Diözese Kara 25 Gemeinden mit gut 150 000 Christen. Von den etwa 50 Priestern sind nur noch etwas mehr als 15 % aus anderen Ländern. Afrikanische Priester sind nun nachgerückt. Das ist gut für das Selbstbewusstsein der jungen afrikanischen Kirche. Andrerseits sind manche Beziehungen zu Europa eingeschlafen. Ohne ihren europäischen "Schutzengel" sehen sich viele Gemeinden aber vor argen finanziellen Schwierigkeiten. Im Januar wurde Jacques Longa zum neuen, 3. Bischof der jungen Diözese ernannt. Viele Hoffnungen ruhen auf ihm.
Die Pfarrei SollaIn Togo werden ständig neue Pfarreien gegründet. Die Pfarrei Pagouda hatte Ende 2004
25 Außenstationen. So wurde aus 9 dieser Stationen eine neue Pfarrei mit dem Zentrum
Solla. Etwa 700 getaufte Katholiken leben hier. Dazu kommen noch viele Sympathisanten,
Taufbewerber oder solche, die sich als Christen betrachten, aber aus familiären Gründen
nicht getauft werden können. Die Pfarrei umfasst ein Gebiet von 25 km Länge, mit zwei Kantonen - Solla und Boufalé -
mit etwa 20 Dörfern, in denen 7 katholische Kapellen stehen. Seit Januar 2006 besteht die Pfarrei mit dem Missionar Ronald Kudla als Pfarrer. Nach der feierlichen Gründung verbunden mit Bischofsbesuch und Firmung geht die Gründungsarbeit im täglichen Leben weiter: Das Wort Gottes muss leben und in Fleisch und Blut übergehen. Seit Januar 2007 gibt es auch eine Schwesternstation in der Pfarrei Solla. Im Dorf Banwaré 3 km vom Solla entfernt haben sich die Schwestern von der Bekehrung des Heiligen Paulus (PSP) niedergelassen, namentlich Schwester Sophie, Schwester Alice und Schwester Jannette. Sie helfen bei der Katechese und bei der Organisation vieler Aktivitäten der Pfarrei mit. Im April 2008 wurde der Bau des Schwesternhauses fertig gestellt. Seitdem entwickelt sich die Niederlassung vor allem in Richtung Landwirtschaft... Im gleichen Monat wurde das Pfarrhaus in Solla fertig gestellt. Nun hat die Pfarrei ein richtiges Zentrum und kann auch in einigermaßen annehmlicher Weise Gäste empfangen. Im August 2008 gab es noch einmal Zuwachs für ein Jahr. Mit Bernard Yakpa, wurde uns das erste Mal ein Praktikant zugeteilt. Die kompetente Hilfe eines Seminaristen ist nicht zu unterschätzen.
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